UKRAINE Konflikt

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UKRAINE Konflikt

dieBasis Dreisamtal
Veröffentlicht von dieBasis Dreisamtal in POLITIK · 16 Mai 2022
Tags: UKRAINEKRIEG
dieBasis, Ortsgruppe Dreisamtal zum Ukraine-Konflikt:
 
Krieg in der Ukraine - Aufruf zur aktiven Friedensarbeit!
 

Die Ortsgruppe Dreisamtal von dieBasis - Die Basisdemokratische Partei Deutschland, hat sich mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt.
 

Für dieBasis Dreisamtal steht es außer Frage, dass Gewalt weder erwünschtes noch wirkungsvolles Mittel zur Lösung von Konflikten ist.
 

Die Lieferung von Kriegsgerät sieht dieBasis nicht als Beitrag zum Frieden. Ganz im Gegenteil, diese Lieferung erscheint als ein Beitrag für mehr Leid, mehr Blutvergießen und eine Verlängerung des Krieges. Deshalb verurteilt dieBasis Dreisamtal aufs deutlichste die Entscheidung der Bundesregierung zur Lieferung von Kriegsgerät an die Ukraine.
 
Den Ursachen des sich schon seit längerem abzeichnenden Konfliktes wird und wurde seit vielen Jahren kaum Beachtung geschenkt. Deshalb ist es aus unserer Sicht weder sinnvoll noch gerechtfertigt, Seiten zu beziehen und einseitig einzugreifen.
 

Wir fordern die Bundesregierung auf, alles zu unternehmen, was dem Frieden dient und alles zu unterlassen, was Gewalt fördert. In Anbetracht des Konfliktes und der dazu geführten Debatten kommt für uns die Frage auf: Wie können wir für Frieden eintreten, wenn wir Krieg im Herzen tragen?
 

dieBasis Dreisamtal ist gegen die Spaltung der Menschheitsfamilie in „gut“ und „böse“. Sie fordert, dass Deutschland sich auf die Seite der Bevölkerungen stellt. Und zwar sowohl die der Ukraine, als auch die Russlands. Die breite Bevölkerung hat diesen Krieg weder begonnen noch trägt sie die Verantwortung dafür. Deshalb sind wir auch gegen Subventionen, welche die Bevölkerung treffen und damit in Sippenhaft nimmt.
 

Damit Kriege in Zukunft weltweit undenkbar werden, fordert dieBasis Dreisamtal von der Bundesregierung, Deutschland fit zu machen als zukünftigen Exportweltmeister für Frieden und Entfaltung.
 

Wir fordern die Bundesregierung auf, Auslandseinsätze ausschließlich für humanitäre Hilfen für die Bevölkerung aller Kriegsparteien zu leisten. Gleichzeitig fordern wir die Bundesregierung auf, alles zu versuchen, damit Kriege ohne weiteres Blutvergießen am Verhandlungstisch beendet werden können.
 

Wir plädieren dafür, Rüstungsausgaben umzulenken für lebensdienliche Projekte: Für die Friedensforschung, für die Ausbildung von internationalen Friedensbotschaftern, Streitschlichtern und Mediatoren.
 

Wir fordern, dass die Bundeswehr ausschließlich zur Selbstverteidigung dient und sich aus Auslandseinsätzen zurückzieht.

Wir fordern das grundsätzliche Verbot von Waffenexporten und den Austritt Deutschlands aus Militärbündnissen, welche Deutschland zur aktiven Kriegspartei machen.
 

Wir fordern eine klare Verankerung von Friedensarbeit in unserer Gesellschaft. Wir fordern, dass die Ursachen physischer, psychischer und struktureller Gewalt in Deutschland erforscht und ausgehend davon gewaltfreie Wege entwickelt und umgesetzt werden. Versöhnungsarbeit und gemeinsame Lernprozesse sollten Strafe ersetzen.
 

Wir wünschen einen vom Staat geförderten Zugang der Bürger zu Persönlichkeitsentwicklung, Trauma-Arbeit sowie Trainings der „Gewaltfreie Kommunikation“. Für Erzieher, Lehrer und Politiker sollte das obligatorisch werden. Denn erst wenn wir die Ursachen für Krieg und Spaltung in unseren Herzen befrieden, wird es Frieden in unserer Gesellschaft und der Welt geben.



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